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Zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Kaufering gehört primär das Gebiet der Marktgemeinde selbst. Kaufering ist mit knapp 10.000 Einwohnern die drittgrößte Ortschaft im Landkreis Landsberg am Lech, besitzt zahlreiche Wohngebiete sowie ausgeprägte landwirtschaftliche Bauten im ursrprünglichen Ortskern. Daneben bilden zahlreiche Industriebetriebe sowie kleinere Handwerksbetriebe das Rückgrat der Kauferinger Arbeitswelt. Die drei Schulen am Ort besuchen jeden Tag beinahe 1000 Schüler aus der gesamten Umgebung. Den Großteil aller Einsätze müssen die aktiven Feuerwehrleute im eigenen Ort und auf den Ausfallstraßen des Marktes abarbeiten.

 

Die Feuerwehr Kaufering rückt daneben zusätzlich auf die Bundesautobahn 96 im Bereich der Ausfahrten "Landsberg am Lech Ost" und "Landsberg am Lech West" sowie auf die Bundesstraße 17 zwischen "Landsberg am Lech West" und "Klosterlechfeld" hauptsächlich zur sogenannten Technischen Hilfeleistung aus. Aber auch PKW- bzw. LKW-Brände spielen hier eine nicht unerhebliche Rolle. Bei größeren Schadenslagen auf den Schnellstraßen des Landkreises kann die Feuerwehr Kaufering landkreisweit alarmiert werden.

Ein weiteres Aufgabengebiet der Wehr stellt die Bahnrettung dar. Durch die gute infrastrukturelle Anbindung begründet, wurde durch die Deutsche Bahn AG in Kaufering ein sogenannter Rettungssatz Bahn stationiert, der bei Zugunglücken zum Einsatz kommt. In einem solchen Fall würde die Feuerwehr Kaufering ebenfalls im gesamten Landkreis ausrücken.

Für diese speziellen Aufgaben im Bereich der THL beschafft der Landkreis Landsberg am Lech im Rahmen seines Katastrophenschutzkonzeptes ein weiteres Wechselladerfahrzeug mit entsprechenden Abrollbehältern, welche in Kaufering stationiert werden sollen.

Im Rahmen der überörtlichen Hilfe stellt die Freiwillige Feuerwehr Kaufering für den gesamten nördlichen Landkreis (als Grenze dient die BAB 96) die Drehleiter mit Korb (DLK) 23/12 sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) 24/50 zur Verfügung. Beides sind unverzichtbare Hilfsmittel bei Bränden. Die Drehleiter wird bei der Rettung von Personen häufig von benachbarten Feuerwehren angefordert. Im südlichen Landkreis wird diese Aufgabe durch die Kameraden der Feuerwehr Landsberg übernommen, während das Ammerseegebiet von der Feuerwehr Dießen abgedeckt wird. Sollte eine zweite Drehleiter oder ein größeres wasserführendes Fahrzeug zu einem Schadensereignis benötigt werden, wird die nächstgelegene Wehr aus einem der anderen Zuständigkeitsgebiete alarmiert.

Zusammen mit den beiden oben genannten Feuerwehren bilden die Kauferinger Floriansjünger den Gefahrgut- und Umweltschutzzug des Landkreises Landsberg am Lech. Dieser rückt bei Großschadensereignissen mit Gefahrgütern aus. Dabei fahren die drei Wehren die Unglücksstelle vom eigenen Gerätehaus aus an, bevor vor Ort und Stelle die einzelnen benötigten Fahrzeuge zusammentreffen und der Einsatz gemeinsam abgearbeitet wird.

Im Rahmen der Katastrophenschutzhilfe ist es zudem auch möglich, dass die Wehr in die Nachbarlandkreise Augsburg oder Ostallgäu ausrücken muss, wenn sich dies als erforderlich zeigen sollte.

 

 

 

 

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